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Sustainable Development Goal 13: Climate Action

Die 20er-Jahre des 21. Jahrhunderts werden im Zeichen des Klimas stehen: im Schlechten durch den stärker spürbaren Klimawandel und seinen Folgen, im Guten durch eine deutlich höhere Sensibilisierung und Bereitschaft aller Akteure, mehr für den Klimaschutz zu tun.

Dies ist auch dringend erforderlich, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens, das die Weltgemeinschaft im Jahre 2015 verabredet hat, einhalten zu können. Der Wirtschaft kommt eine besondere Verantwortung zu, hierzu aktiv beizutragen.

Wirtschaft pro Klima bietet Ihnen die Plattform für Ihr Klimaengagement.
Daher: machen Sie mit - jetzt!

Der am 11. Dezember von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgestellte Plan eines Green Deal stößt bei B.A.U.M. als Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften auf große Zustimmung.

Den “großen Wurf” kündigte die Bundesregierung für den Klimaschutz an - doch verabschiedet hat die Große Koalition ein unwirksames und sozial ungerechtes Klima-Päckchen. Die Erderhitzung um mehr als 1,5 Grad kann damit nicht verhindert werden - mit drastischen Folgen: Die Klimakatastrophe zerstört unsere Lebensgrundlagen und trifft weltweit die Ärmsten.

Am 26. September hat die von B.A.U.M. ins Leben gerufene Initiative "Wirtschaft pro Klima" zu ihrem ersten Symposium eingeladen, Gastgeber war die Nordakademie im Dockland direkt am Hamburger Hafen.

Wochenlange Dürren selbst hierzulande, verheerende Überschwemmungen andernorts, rasant schmelzende Polkappen – nicht erst seit der Fridays-for-Future-Bewegung ist vielen klar: Es muss gegengesteuert werden, um die Folgen des Klimawandels abzufedern.

„Wir bekennen uns zu Klimaschutz und Klimaneutralität und übernehmen Verantwortung für unsere Klimagas-Emissionen!“ ist die zentrale Botschaft der Unternehmen, die sich in der Initiative "Wirtschaft pro Klima" zusammengeschlossen haben. Die von dem Unternehmensnetzwerk für Nachhaltiges Wirtschaften B.A.U.M. ins Leben gerufene Initiative möchte aufzeigen, dass unternehmerisches Handeln im Sinne des Klimaschutzes möglich ist und bei etlichen Unternehmen schon praktiziert wird. Zugleich soll das Klimaengagement von Unternehmen weiter vorangebracht werden.

Wirtschaft pro Klima folgt dem Aufruf der jungen Generation: Am 20. September schließen wir uns den Demonstrationen von #FridaysForFuture an. Der Protest und die Forderungen der Schüler*innen sind notwendig, um die Klimakrise zu stoppen. Deshalb gehen wir gemeinsam mit #FridaysForFuture auf die Straße.

Ziel des Climate Leadership Forums ist es, im Rahmen von regelmäßigen, exklusiven Unternehmertreffen, die Vorreiterrolle der Unternehmen in puncto Klimaschutz durch einen transdisziplinären Erfahrungsaustausch zu stärken und weiterzuentwickeln.

Verantwortung für den Erhalt der Natur und für eine positive Entwicklung der Gesellschaft ist nicht nur wichtig, sondern vor allem auch machbar. Unternehmen aus dem B.A.U.M.-Netzwerk, die das so sehen, trafen sich am 14. Juni in Bremerhaven. Im Fokus stand auch die Initiative Wirtschaft pro Klima. Alexander Hofmann vom Hauptsponsor Wiegel gab einen Einblick in die Produktionsvorgänge seines Unternehmens und veranschaulichte, dass Feuerverzinkung Umweltschutz nicht ausschließt.

Fridays for future

Die neue Jugendbewegung Fridays for Future macht deutlich, dass sehr vielen jungen Menschen der Klimaschutz ein besonders wichtiges Anliegen ist. Mehr als anderen Generationen ist ihnen bewusst, dass gerade sie von den Folgen des fortschreitenden Klimawandels betroffen sein werden. Folgerichtig fordern die jungen Menschen Politik und Gesellschaft auf, verstärkt für den Klimaschutz einzutreten.

B.A.U.M. als Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften und die Initiative Wirtschaft pro Klima haben daher eine Aktion gestartet, in deren Rahmen sich Unternehmen mit dem Anliegen der jungen Generation solidarisch erklären und auch ihre Bereitschaft bekunden können, ihrerseits Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen.

Das von der Klima-Allianz Deutschland und Partnern, darunter B.A.U.M. e.V., organisierte 9. Berliner Klimagespräch zur Frage der gesetzlichen Verankerung des nationalen Klimaschutzes fand am 20. März, dem Tag der Einsetzung eines Klimakabinetts durch die Bundesregierung, statt. Die Aktualität des Themas sorgte für einen vollen Saal im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Berlin-Mitte. Über 120 Bürger*innen, Abgeordnete und Vertreter*innen verschiedenster Verbände nahmen teil.

 

Tausende TeilnehmerInnen der weltweiten Bewegung Fridays for Future demonstrierten am 1. März in Hamburg für mehr Klimaschutz. Die SchülerInnen und StudentInnen sehen als Hauptverursacher für den Klimawandel vor allem Politik und Wirtschaft an. Auch die B.A.U.M.-Initiative Wirtschaft pro Klima war als Stimme klimaengagierter Unternehmen vor Ort vertreten und unterstützte die Forderung nach mehr Klimaschutz.

 

Mit Blick auf das im Koalitionsvertrag vereinbarte Klimaschutzgesetz macht das BMU endlich ernst: Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat einen Entwurf für ein Klimaschutzgesetz vorgelegt.

Der Gesetzentwurf beschreibt Klimaschutzziele, auch für einzelne Sektoren, und regelt wichtige Rahmenbedingungen z.B. für den Fall, dass Klimaziele verfehlt werden. Von der EU auferlegte Strafzahlungen sollen z.B. auf die Ressorts verteilt werden.