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Schon beim Auftakttreffen der Initiative Wirtschaft Pro Klima Baden-Württemberg im Februar hatte der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg Franz Untersteller sein Interesse bekundet, das WIegel-Werk in Bopfingen zu besuchen. Nach Beendigung der strengen Corona-Beschränkungen war es Mitte September dann soweit.

Die Zukunft im Unternehmen erfolgreich gestalten, wettbewerbsfähig bleiben und Risiken mindern – dies geht kaum noch ohne eigene Klimaschutzstrategien. Beim Jahressymposium der Initiative Wirtschaft pro Klima am 22.09.2020 wurden Best-Practice-Beispiele zu Klimastrategien von Unternehmen vorgestellt und es wurde über die erfolgversprechendsten Maßnahmen auf dem Weg zur Klimaneutralität diskutiert. Vier Kompensationsanbieter erläuterten zudem ihre Konzepte zur Klimagaskompensation.

Berlin, 19.08.2020 – Kurz vor Veröffentlichung des Klimaschutzberichts 2019 fordert ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Akteure die Nachschärfung der Klimaschutzmaßnahmen bis 2030.

Fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden am 12. August dazu berufen, die Bundesregierung dabei zu unterstützen, das Bundesklimaschutzgesetz anzuwenden.

Der Lenkungskreis der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit (NAN) hat beschlossen, die Initiative Wirtschaft pro Klima als eine Maßnahme der ökologischen Säule in ihren Maßnahmenkatalog aufzunehmen. Damit wird die Zusammenarbeit zwischen dem Land Niedersachsen und Wirtschaft pro Klima unter Schirmherrschaft von Landesumweltminister Olaf Lies konkretisiert.

Klimaschutz wird auch weiterhin ein zentrales Thema für Unternehmen bleiben. Mit dem Climate LeadershipF orum (CLF) möchten Wirtschaft pro Klima und B.A.U.M. einen besonderen Arbeitskreis, ähnlich dem Sustainability Leadership Forum (SLF), für einen intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch in kleiner Runde aufbauen.

das Nie­der­säch­si­sche Umwelt­mi­nis­te­ri­um ver­leiht im Jahr 2020 erst­mals den lan­des­wei­ten „Kli­ma-Inno­va­ti­ons­preis Nie­der­sach­sen“. Aus­ge­zeich­net wer­den Unter­neh­men, die mit ihren Inno­va­tio­nen für Kli­ma­schutz und Nach­hal­tig­keit eine Vor­rei­ter­rol­le ein­neh­men und den Wirt­schafts­stand­ort Nie­der­sach­sen in beson­de­rem Maße prä­gen. Das Preisgeld beträgt 10.000 €. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Bewerbungsfrist verlängert bis zum 30.06.20.

Auftakt Wirtschaft pro Klima Baden-Württemberg
JobRad Geschäftsführer Ulrich Prediger (links) mit Umweltminister Franz Untersteller und B.A.U.M.-Vorstandsmitglied Dieter Brübach (Foto: B.A.U.M. e.V.)

Klimaschutz wird eines der zentralen Themen im Jahr 2020 und darüber hinaus sein. Der Handlungsdruck steigt auch für Unternehmen. Trotz der vielen Bilder über Extremwetterereignisse und Klimaschäden gilt es zu zeigen, was getan werden kann und vor allem, was schon erfolgreich getan wird. Wer sind die erfolgreichen Klimaschutzakteure der Wirtschaft? Warum sind sie im Klimaschutz aktiv und wie setzen sie Klimaschutz praktisch um? Woran können sich andere Unternehmen orientieren, die sich auch mehr engagieren wollen?

Dazu wurde heute von B.A.U.M. die Initiative Wirtschaft pro Klima in Baden-Württemberg gestartet, für die Umweltminister Franz Untersteller die Schirmherrschaft übernommen hat.

v.l.n.r. – Katharina Köhne (Bay. StMUV), Alexander Hofmann (Gesellschafter und Verwaltungsrat Wiegel), Umweltminister Thorsten Glauber, Tobias Lutz (Werkleiter Wiegel), Michael Loch (Bay. StMUV)

Nürnberg / Feuchtwangen - Umweltminister und Schirmherr von Wirtschaft pro Klima Bayern,Thorsten Glauber, besuchte die größte Feuerverzinkungsanlage des Umweltpioniers Wiegel. Bei seinem Besuch informierte er sich über die Firmengeschichte und Umweltschutz-, Ressourcen- und Energieeffizienzmaßnahmen der Firma Wiegel.

Alexander Hofmann; Photo © Wolfram Murr, Photofabrik

Nürnberg - Alexander Hofmann, Verwaltungsrat und Gesellschafter der WIEGEL Gruppe, erläutert in einem Interview, warum es für ihn unabdingbar ist, daß sich die Wirschaft „pro Klima“ engagiert.

Sustainable Development Goal 13: Climate Action

Die 20er-Jahre des 21. Jahrhunderts werden im Zeichen des Klimas stehen: im Schlechten durch den stärker spürbaren Klimawandel und seinen Folgen, im Guten durch eine deutlich höhere Sensibilisierung und Bereitschaft aller Akteure, mehr für den Klimaschutz zu tun.

Dies ist auch dringend erforderlich, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens, das die Weltgemeinschaft im Jahre 2015 verabredet hat, einhalten zu können. Der Wirtschaft kommt eine besondere Verantwortung zu, hierzu aktiv beizutragen.

Wirtschaft pro Klima bietet Ihnen die Plattform für Ihr Klimaengagement.
Daher: machen Sie mit - jetzt!

Der am 11. Dezember von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgestellte Plan eines Green Deal stößt bei B.A.U.M. als Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften auf große Zustimmung.

Am 26. September hat die von B.A.U.M. ins Leben gerufene Initiative "Wirtschaft pro Klima" zu ihrem ersten Symposium eingeladen, Gastgeber war die Nordakademie im Dockland direkt am Hamburger Hafen.

Wochenlange Dürren selbst hierzulande, verheerende Überschwemmungen andernorts, rasant schmelzende Polkappen – nicht erst seit der Fridays-for-Future-Bewegung ist vielen klar: Es muss gegengesteuert werden, um die Folgen des Klimawandels abzufedern.

„Wir bekennen uns zu Klimaschutz und Klimaneutralität und übernehmen Verantwortung für unsere Klimagas-Emissionen!“ ist die zentrale Botschaft der Unternehmen, die sich in der Initiative "Wirtschaft pro Klima" zusammengeschlossen haben. Die von dem Unternehmensnetzwerk für Nachhaltiges Wirtschaften B.A.U.M. ins Leben gerufene Initiative möchte aufzeigen, dass unternehmerisches Handeln im Sinne des Klimaschutzes möglich ist und bei etlichen Unternehmen schon praktiziert wird. Zugleich soll das Klimaengagement von Unternehmen weiter vorangebracht werden.

Ziel des Climate Leadership Forums ist es, im Rahmen von regelmäßigen, exklusiven Unternehmertreffen, die Vorreiterrolle der Unternehmen in puncto Klimaschutz durch einen transdisziplinären Erfahrungsaustausch zu stärken und weiterzuentwickeln.

Verantwortung für den Erhalt der Natur und für eine positive Entwicklung der Gesellschaft ist nicht nur wichtig, sondern vor allem auch machbar. Unternehmen aus dem B.A.U.M.-Netzwerk, die das so sehen, trafen sich am 14. Juni in Bremerhaven. Im Fokus stand auch die Initiative Wirtschaft pro Klima. Alexander Hofmann vom Hauptsponsor Wiegel gab einen Einblick in die Produktionsvorgänge seines Unternehmens und veranschaulichte, dass Feuerverzinkung Umweltschutz nicht ausschließt.

Fridays for future

Die neue Jugendbewegung Fridays for Future macht deutlich, dass sehr vielen jungen Menschen der Klimaschutz ein besonders wichtiges Anliegen ist. Mehr als anderen Generationen ist ihnen bewusst, dass gerade sie von den Folgen des fortschreitenden Klimawandels betroffen sein werden. Folgerichtig fordern die jungen Menschen Politik und Gesellschaft auf, verstärkt für den Klimaschutz einzutreten.

B.A.U.M. als Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften und die Initiative Wirtschaft pro Klima haben daher eine Aktion gestartet, in deren Rahmen sich Unternehmen mit dem Anliegen der jungen Generation solidarisch erklären und auch ihre Bereitschaft bekunden können, ihrerseits Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen.

Das von der Klima-Allianz Deutschland und Partnern, darunter B.A.U.M. e.V., organisierte 9. Berliner Klimagespräch zur Frage der gesetzlichen Verankerung des nationalen Klimaschutzes fand am 20. März, dem Tag der Einsetzung eines Klimakabinetts durch die Bundesregierung, statt. Die Aktualität des Themas sorgte für einen vollen Saal im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Berlin-Mitte. Über 120 Bürger*innen, Abgeordnete und Vertreter*innen verschiedenster Verbände nahmen teil.

 

Tausende TeilnehmerInnen der weltweiten Bewegung Fridays for Future demonstrierten am 1. März in Hamburg für mehr Klimaschutz. Die SchülerInnen und StudentInnen sehen als Hauptverursacher für den Klimawandel vor allem Politik und Wirtschaft an. Auch die B.A.U.M.-Initiative Wirtschaft pro Klima war als Stimme klimaengagierter Unternehmen vor Ort vertreten und unterstützte die Forderung nach mehr Klimaschutz.