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Fridays for future

Die neue Jugendbewegung Fridays for Future macht deutlich, dass sehr vielen jungen Menschen der Klimaschutz ein besonders wichtiges Anliegen ist. Mehr als anderen Generationen ist ihnen bewusst, dass gerade sie von den Folgen des fortschreitenden Klimawandels betroffen sein werden. Folgerichtig fordern die jungen Menschen Politik und Gesellschaft auf, verstärkt für den Klimaschutz einzutreten.

B.A.U.M. als Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften und die Initiative Wirtschaft pro Klima haben daher eine Aktion gestartet, in deren Rahmen sich Unternehmen mit dem Anliegen der jungen Generation solidarisch erklären und auch ihre Bereitschaft bekunden können, ihrerseits Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen.

Das von der Klima-Allianz Deutschland und Partnern, darunter B.A.U.M. e.V., organisierte 9. Berliner Klimagespräch zur Frage der gesetzlichen Verankerung des nationalen Klimaschutzes fand am 20. März, dem Tag der Einsetzung eines Klimakabinetts durch die Bundesregierung, statt. Die Aktualität des Themas sorgte für einen vollen Saal im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Berlin-Mitte. Über 120 Bürger*innen, Abgeordnete und Vertreter*innen verschiedenster Verbände nahmen teil.

 

Tausende TeilnehmerInnen der weltweiten Bewegung Fridays for Future demonstrierten am 1. März in Hamburg für mehr Klimaschutz. Die SchülerInnen und StudentInnen sehen als Hauptverursacher für den Klimawandel vor allem Politik und Wirtschaft an. Auch die B.A.U.M.-Initiative Wirtschaft pro Klima war als Stimme klimaengagierter Unternehmen vor Ort vertreten und unterstützte die Forderung nach mehr Klimaschutz.

 

Mit Blick auf das im Koalitionsvertrag vereinbarte Klimaschutzgesetz macht das BMU endlich ernst: Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat einen Entwurf für ein Klimaschutzgesetz vorgelegt.

Der Gesetzentwurf beschreibt Klimaschutzziele, auch für einzelne Sektoren, und regelt wichtige Rahmenbedingungen z.B. für den Fall, dass Klimaziele verfehlt werden. Von der EU auferlegte Strafzahlungen sollen z.B. auf die Ressorts verteilt werden.